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Anders als heute, war es in früheren Zeiten eine große Seltenheit, wenn Fleisch oder Wurst auf den Teller kam. Selbst bei den Bauern gab’s, wenn überhaupt, nur an Sonn- und Feiertagen Fleisch. So war es dem Gesinde, also Knechten und Mägden, nicht zu verdenken, jede Gelegenheit zu nutzen an ein Stück Fleisch zu kommen. Wenn jemand im Dorf Schlachttag hatte, lies sich dies natürlich nicht verheimlichen und so band man einen Eimer an eine lange Stange und klopfte damit bei Dunkelheit solange an die Fenster dieses Bauern bis entweder der Inhalt des Nachttopfs oder Kraut, Wurst und Fleisch in den Eimer gefüllt wurde.
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