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Starker Tobak Um die Reformationszeit war Georg (Jörg) Ulmer Pfarrer in Haßfelden. Er war ein Querulant und bezeichnete in einer Predigt Jesus Christus als Bankert, da er zwar eine Mutter, aber keinen Vater gehabt habe. Wegen dieser Gotteslästerung wurde er vom Rat der Stadt Hall im Jahre 1525 verurteilt und in den Faulturm gebracht. Dies kam einem Todesurteil gleich, denn in der Regel blieb ein Gefangener dort, bis er starb. Obwohl Pfarrer Ulmer zuvor auch Streit mit Johannes Brenz gehabt hatte, setzte sich dieser für ihn ein und erreichte, dass er nach vier Wochen wieder freigelassen wurde. Er musste aber schwören, dass er auf seine Pfarrei verzichte und häbliche Wohnung an einen anderen Ort verrucke.
Mit seiner Magd (Pfarrmaid) hatte er einige Kinder. Als dieselbe an einem Sonntag zu einem Schwatz auf der Gasse saß, weinte ein Kleines. Ulmer band es an einem Hanfseil fest und hängte es an einem Nagel befestigt zum Fenster hinaus, um die Mutter an ihre Pflichten zu erinnern.
Als der Pfarrer einmal feststellte, dass der Dorfbrunnen nicht mehr sauber war, hofierte er darein (verrichtete seine Notdurft), um die Bauern endlich wieder dazu zu bringen, den Brunnen zu reinigen.
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